Sicherheitsnetz für regulierte Branchen (Finanzen, Gesundheit, Recht…)
Branchenprüfung vor der Freigabe, automatischer Pflichthinweis, Claude-Prüfung mit Korrektur per Klick und ein herunterladbares Compliance-Protokoll.
Aktualisiert:
Arbeitet deine Marke in einer regulierten Branche (Finanzdienstleistung, Versicherung, Gesundheit, Arzneimittel, Recht, Immobilien oder Nahrungsergänzung), prüft Sayweek jeden Post auf typischerweise verbotene oder riskante Aussagen – etwa garantierte Renditen, „risikofrei“-Versprechen, Heilversprechen, Vorher-nachher-Vergleiche oder Superlative ohne Beleg – und fügt den Pflichthinweis an.
Pro Marke einschalten
- Öffne Einstellungen → Marken & Kanäle und scrolle zur Karte Sicherheitsnetz für regulierte Branchen (sie steht auch unter Compliance & KI-Transparenz).
- Klick auf die Zeile der Marke und wähle die Branche.
- Wähle das Land (Ungarn, Deutschland, Österreich, Vereinigte Arabische Emirate oder ein anderes Land) – es bestimmt den Standardhinweis und die Hintergrundinformation.
- Wähle unter Pflichthinweis, wie er in den Post kommt, und passe den Text bei Bedarf an.
- Stelle unter Prüfungen und Schweregrad jede Regel auf Blockiert, Warnung oder Aus.
- Klick auf Speichern.
Blockiert und Warnung
Ein Treffer mit Blockiert erscheint in der Freigabeprüfung bei den offenen Punkten: Solange er im Text steht, kann der Post weder freigegeben noch veröffentlicht werden. Eine Warnung hält den Post nicht auf, aber die Freigabe fragt nach einer Bestätigung und protokolliert, wer sie gesehen hat. Die Standards unterscheiden sich je Branche (z. B. ist ein Heilversprechen bei Nahrungsergänzung blockierend, bei medizinischen Leistungen eine Warnung).
Pflichthinweis
- Sayweek fügt ihn automatisch an: Er wird beim Versand ans Textende (vor die Hashtags) gesetzt; der gespeicherte Post bleibt unverändert, und er steht nie doppelt drin. Passt er nicht ins Limit des Kanals, sagt dir die Freigabeprüfung, um wie viele Zeichen du kürzen musst.
- Wir schreiben ihn selbst hinein (die Prüfung fragt danach): Die Autorin oder der Autor schreibt ihn hinein; solange er fehlt, meldet es die Prüfung.
- Kein Hinweis: In die Posts kommt kein Hinweis, aber jeder Post bekommt dazu eine Warnung.
Die Standardtexte gibt es je Branche und Sprache (z. B. Risikohinweis für Geldanlagen, „keine ärztliche Beratung“, bei Arzneimitteln der Pflichtsatz für Ungarn, Deutschland und Österreich). Für Posts in anderen Sprachen als der Markensprache hinterlegst du eigene Texte unter Für Posts in anderen Sprachen.
Im Editor
Im Post-Editor zeigt die Karte Compliance-Prüfung Treffer schon beim Tippen: was problematisch ist, warum und wie du es behebst. Im Text zeigen markiert die beanstandeten Wörter, und Mit einem Klick korrigieren lässt Claude nur die betroffenen Sätze umschreiben, in deiner Stimme. Mit Claude-Prüfung liest auch Claude den Post, erklärt die Funde und schlägt bei Bedarf eine konforme Fassung vor, die du mit Diese Fassung übernehmen übernimmst. Eine Prüfung oder Korrektur zählt als eine KI-Generierung.
Compliance-Protokoll (Audit-Trail)
- Öffne Einstellungen → Compliance & KI-Transparenz und scrolle zu Compliance-Protokoll (Audit-Trail).
- Lege den Zeitraum mit Von und Bis fest und wähle bei Bedarf eine Marke.
- Klick auf CSV herunterladen.
Die CSV enthält für jede Freigabe, wer den Post wann freigegeben hat (Person oder automatische Freigabe), Branchenprofil und Land, die gesehenen Warnungen mit beanstandetem Text und Erläuterung (regelbasiert und aus der Claude-Prüfung) und den Pflichthinweis, der mitging.
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